Kurzantwort
Entfernen Sie zuerst jedes befallene Lebensmittel. Kontrollieren Sie auch ungeöffnete Verpackungen, saugen Sie Bohrlöcher und Regalfugen aus und füllen Sie neue Vorräte in feste, dicht schließende Behälter. Pheromonfallen zeigen Aktivität, beseitigen Larven in Lebensmitteln aber nicht.
1. Die befallene Ware finden
Die sichtbaren Falter sind nicht die eigentliche Quelle. Larven leben in trockenen Lebensmitteln und können aus der Packung zu Regalfugen wandern.
- Mehl, Getreide, Nüsse, Trockenobst, Gewürze und Tierfutter kontrollieren
- Auf Gespinste, Klumpen, Larven und kleine Löcher achten
- Auch ungeöffnete Kartons und dünne Kunststoffbeutel prüfen
2. Befall sicher entfernen
Befallene Vorräte sollten nicht nur umgefüllt werden. Verpacken Sie sie dicht und bringen Sie sie direkt aus der Wohnung.
- Verdächtige Ware in verschlossenen Beuteln entsorgen
- Nicht befallene Packungen vorübergehend getrennt lagern
- Schrank und Regal vollständig ausräumen
3. Fugen und Regale reinigen
Larven verpuppen sich häufig abseits der Nahrung in Ecken, Bohrlöchern und Halterungen.
- Regalfugen, Lochreihen, Scharniere und Kanten gründlich absaugen
- Flächen anschließend mit geeignetem Reiniger abwischen und trocknen
- Staubsaugerinhalt sofort verschließen und außerhalb entsorgen
4. Neubefall verhindern und überwachen
Neue Vorräte gehören in feste, dicht schließende Behälter. Fallen dienen nur zur Kontrolle erwachsener Männchen.
- Vorräte rotieren und kleine Mengen einkaufen
- Pheromonfallen nach Anleitung platzieren und regelmäßig prüfen
- Bei anhaltendem Flug trotz leerer Vorräte versteckte Quellen fachlich prüfen lassen
Häufige Fragen
Reichen Mottenfallen zur Bekämpfung aus?
Nein. Fallen zeigen erwachsene Männchen, erreichen aber keine Eier und Larven in Lebensmitteln. Die befallene Quelle muss gefunden und entfernt werden.
Kommen Lebensmittelmotten in geschlossene Packungen?
Dünne Folien, Kartonfalten und nicht dicht verschlossene Nähte bieten keinen sicheren Schutz. Feste Behälter mit dichtem Deckel sind zuverlässiger.
