Kurzantwort
Pheromonfallen helfen, männliche Dörrobstmotten zu erkennen und den Verlauf zu überwachen. Eier, Larven, Weibchen und befallene Lebensmittel beseitigen sie nicht. Deshalb müssen Vorräte kontrolliert, Befallsquellen entsorgt und Schrankritzen gereinigt werden.
1. Die passende Falle wählen
Lockstoffe sind artspezifisch. Eine Kleidermottenfalle ist für Vorratsmotten nicht geeignet.
- Auf Dörrobstmotte oder Lebensmittelmotte auf dem Etikett achten
- Herstellerangaben zu Raumgröße und Laufzeit beachten
- Falle nicht auf offene Lebensmittel oder Arbeitsflächen stellen
2. Die Befallsquelle suchen
Fänge bestätigen Aktivität, zeigen aber nicht automatisch das befallene Produkt.
- Mehl, Getreide, Nüsse, Trockenobst, Gewürze und Tierfutter prüfen
- Auf Gespinste, Klumpen, Larven und kleine Löcher achten
- Befallene Ware verschlossen außerhalb entsorgen
3. Fänge richtig auswerten
Falle datieren und wöchentlich kontrollieren. Neue Fänge nach der Reinigung bedeuten, dass erneut gesucht werden sollte.
- Anzahl und Datum notieren
- Bei neuen Fängen alle Packungen erneut prüfen
- Leere Falle nicht als sicheren Entwarnungsbeweis verstehen
4. Neubefall verhindern
Dichte Behälter und saubere Ritzen sind wichtiger als dauerhaft viele Fallen.
- Vorräte in feste Behälter mit dichtem Deckel umfüllen
- Krümel und verschüttete Ware entfernen
- Lockstoff nur nach Herstellerintervall ersetzen
Häufige Fragen
Beseitigen Mottenfallen den Befall?
Nein. Sie fangen vor allem erwachsene Männchen. Eier, Larven und befallene Lebensmittel müssen separat entfernt werden.
Warum fliegen trotz Falle weiter Motten?
Meist ist noch eine versteckte Futterquelle vorhanden oder Larven verpuppen sich in einer entfernten Ritze.
